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William Canady

William Canady, President und Chief Operating Officer

William Canady

President und Chief Operating Officer

Eine kurze Biografie herunterladen

Als Führungskraft stehen bei mir zwei Dinge im Vordergrund. Erstens denke ich, dass es wichtig ist, eine klare Vision zu haben und diese Vision mit seinem Team zu teilen. Ich war noch nie in einer Position in der es nicht genügend Chancen gegeben hat. In den meisten Fällen gab es zu viele Chancen. Als Führungskraft ist es meine Aufgabe, dem Team dabei zu helfen, sich zu fokussieren und gemeinsam an den wichtigsten Chancen zu arbeiten und diese in die Realität umzusetzen. Das ist etwas, was mich und mein Team motiviert.

Zweitens müssen meines Erachtens Führungskräfte den Mitarbeitern dabei helfen, sich weiter zu entwickeln—das bedeutet, die Mitarbeiter zu verstehen und sie zu unterstützen. Einige meiner Mitarbeiter, die ihre Karriere unter meiner Führung begonnen haben, sind heute Führungskräfte. Das ist wunderbar und erfüllt mich mit Stolz. Ich glaube, so kann man sein Zeichen setzen.

Ich bleibe diesen Prinzipien immer treu und kann so jeden Tag Einfluss nehmen—im Unternehmen und auf meine Teams.

Alles, was ich bisher geleistet habe, hat mich auf meine aktuelle Rolle vorbereitet. Als ich aufwuchs half ich meinem Vater dabei, Geräte zu installieren und KLemmringverschraubungen zu montieren. Mein Vater war Eigentümer eines Heizung-, Sanitär- und Klimabetriebs (HSK) in einer kleinen ländlichen Stadt in North Carolina. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Qualitätsarbeit zu leisten und es sofort beim ersten Mal richtig zu machen; ich sage immer, dass wir unser Leben damit verdient haben,  unsere Hände und unseren Verstand  richtig einzusetzen.

Aber wie viele Jugendliche wusste ich nicht, was ich beruflich machen wollte, ich hatte keine besondere Berufung. Nach meinem Schulabschluss trat ich der U.S. Navy bei—dabei wird man schnell erwachsen und lernt verantwortungsbewusst zu sein. So habe ich auch für mein Studium gezahlt.

Nach der Navy zog ich nach Illinois, um Arbeit zu finden. Das war ein wichtiger Schritt in meinem Leben, denn dort lernte ich auch meine Frau kennen, gründete eine Familie und bekam meinen Abschluss vom Elmhurst College.

Ich weiß, dass das für jeden anders ist, aber irgendwann einmal in seiner Karriere, weiß man was man wirklich machen will.  Man denkt darüber nach, was man wirklich vorhat, wo sein Talent liegt und wo man den größten Unterschied bewirken kann. Für mich kam diese Erleuchtung in den späten 90er Jahren. Ich hatte schon ein paar Jobs gehabt und arbeitete als General Manager für einen HSK-Betrieb; diese Arbeit gefiel mir und ich hatte ein Talent dazu. Damals lernte ich, dass ich ein Unternehmen leiten wollte.

Diese Einsicht half mir dabei, meine Zukunft bewusst zu planen. Der Plan inspirierte mich und ich studierte im MBA-Studiengang an der University of Chicago. Dabei konnte ich auch meine erworbenen Kenntnisse einsetzen. Ich hatte in den ersten Unternehmen, in denen ich gearbeitet hatte, gelernt, wie man Akquisitionen durchführt.  Im nächsten Unternehmen lernte ich, wie man die Lean-Prozesse umsetzt, und ich habe ein wirklich gründliches Verständnis für kontinuierliche Verbesserung entwickelt. Ich sah in jeder neuen Karriere eine Gelegenheit, eine neue Fähigkeit zu lernen und herauszufinden, wohin mich diese neue Karriere führen wird.

Ich habe in jeder Organisation und in jeder Position, in der ich gearbeitet habe, etwas Neues gelernt, aber das Wichtigste was ich gelernt habe, ist, dass ich jetzt versuche zu verstehen, was gemacht wird und warum etwas auf eine bestimmte Art und Weise gemacht wird. Jede Organisation hat ihre eigene Arbeitsweise und keine ist entweder falsch oder richtig.

Ich habe auf der persönlichen Ebene gelernt, wie wichtig es ist, ein gutes Support-System zu haben. All meine Chancen und Erfahrungen erforderten viele Reisen—sehr viele Reisen, und ich bin mir meiner Familie oft umgezogen. Ich hätte meine Karriereziele nicht ohne die unerschütterliche Unterstützung meiner Frau und meiner beiden Töchter erreichen können, die ich sehr viel häufiger alleine lassen musste als es mir lieb war.  

Dieses einzigartige Support-System und meine eigene Beharrlichkeit sind bisher die zwei wichtigsten Faktoren in meiner Karriere gewesen. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man jeden Tag zur Arbeit geht und sein Bestes gibt und immer eine größere Vision als den Status Quo hat.

Meine Vision und meine Beharrlichkeit treiben mich an, der Gemeinschaft zu dienen. Ich unterstütze zur Zeit das Gremium des Great Lake Science Center, welches zum innovativen Denken anregt um Wissenschaft, Ingenieurwesen, Technologien und Mathematik für alle zugänglich zu machen.